Jugendsozialarbeit an Schulen »JaS«

Viele Mädchen tanzen auf einer Wiese im Kreis

Schüler sind »anders« geworden
Schulen sind ebensolchen Veränderungen unterworfen wie die gesamte Gesellschaft. Schüler benehmen sich heute oft anders als vor einigen Jahren oder Jahrzehnten. Eltern sind zum Teil verunsichert, wie die »richtige« Kindererziehung aussehen sollte. Und Schüler gelten mitunter als »problematisch« – oder sie sind nur noch von Personen ansprechbar, die nichts mit der Schule zu tun haben.

Jugendsozialarbeit zeigt Wege auf
Eine sozialpädagogische Fachkraft steht betroffenen Schülerinnen und Schülern, deren Eltern und Lehrern, zunächst als Ansprechpartner zur Verfügung. Sowohl in den Familien als auch in der Schule wird dann greifbare Hilfe angeboten oder Begleitung vermittelt. Persönliche Gespräche mit den Buben und Mädchen sind zur Vertrauensbildung und der Klärung vieler Fragen erforderlich.
Konflikte mit den Mitschülern entstehen in vielfältigsten Formen und werden oft mit viel Wut und auch körperlich ausgetragen. Dass es andere Möglichkeiten der Streitschlichtung und friedliche Lösungen gibt, muss erst neu geprobt werden. In Übungsgruppen sammeln die Schüler praktische Erfahrungen und finden machbare Wege. Gerade die Kleinsten lernen passende Umgangsformen und angemessenes Verhalten untereinander und gegenüber Erwachsenen. Ihre positive Veränderung wird im alltäglichen Schulleben zu Erfolgserlebnissen führen und ihren Gemeinschaftssinn verbessern.

Auch für Eltern und Familien
Die Unterstützung für die Schüler kann oft nur dann Früchte tragen, wenn auch die Eltern zum Mitmachen bereit sind. Die Familie ist auch deshalb bedeutsam, weil die Kinder Probleme von dort mit in die Schule bringen oder umgekehrt. Eine enge Zusammenarbeit ist deshalb unverzichtbarer Bestandteil, um Verbesserungen zu erreichen. Eltern als Partner zu gewinnen, dem eigenen Kind anderes Benehmen und positives Verhalten zu ermöglichen, sind nicht nur wünschenswert, sondern für die weitere Entwicklung bedeutsam.

Und noch vieles mehr …
Die Unterstützung bei Schul- und Lebensfragen sind ebenso wichtig wie die Integration und der Schutz der Kinder vor Gefahren (Alkohol, Drogen, Medien). Wenn notwendig, werden nur Mädchen, nur Buben oder nur die Eltern angesprochen. Die Inhalte der Gruppenangebote ergeben sich aus den Problemen, die in Schule und Elternhaus auftreten.
Die Jugendsozialarbeit findet meist in der Schule statt. Hausbesuche und Kontakt zu den unterschiedlichen Kooperationspartnern wie Jugendamt, Erziehungsberatungsstelle etc. ermöglichen schnellen Austausch und wirksame Hilfen.

Zusammenarbeit und Kostenträger
Jugendsozialarbeit an der Schule ist eine Leistung der Jugendhilfe. Kooperationspartner sind die Lebenshilfe, die Konradin-Grundschule und das Jugendamt der Stadt Kaufbeuren. Finanziert wird dies durch die staatliche Förderung des bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen und der Stadt Kaufbeuren.

Kontakt
Konradin-Grundschule Kaufbeuren
Arthur Müller, Schulleiter
Barbarossastr. 29-31
87600 Kaufbeuren
08341 3370
schulleiter@konradin-vs.de
www.konradin-vs.de

Kontakt Lebenshilfe
Lebenshilfe Ostallgäu e.V.
Jugendsozialarbeit an Schulen JaS
Waltraud Schneider, Leitung
87600 Kaufbeuren
Am Sonneneck 55
08341-9003-60
w.schneider@lebenshilfe-ostallgaeu.de

Geschäftsführung
Ralf Grath